Crime Blue Light Police Crime Scene  - geralt / Pixabay

Tödlicher Schuss in Idar-Oberstein – 49 Jähriger erschießt Studenten.

Ein 49-jähriger Mann aus Idar-Oberstein ist wegen des dringenden Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Der Mann steht im Verdacht, am späten Samstagabend, 18. September, einen 20-jährigen Tankstellenmitarbeiter in einer Tankstelle in Idar-Oberstein erschossen zu haben.

Nach den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft soll der 49-Jährige zunächst gegen 19.45 Uhr die Tankstelle betreten haben, um dort einzukaufen. Weil er keine Mund-Nasen-Bedeckung trug habe es eine kurze Diskussion mit dem Kassierer gegeben, dem späteren Opfer der Tat. Daraufhin verließ der Tatverdächtige die Tankstelle. Gegen 21.25 betrat der Tatverdächtige erneut die Tankstelle, diesmal mit angelegter Mund-Nasen-Bedeckung. Als er an der Kasse war, zog er die Maske herunter und es kam erneut zu einem kurzen Wortwechsel. Schließlich zog er einen Revolver aus der Hosentasche und gab einen tödlichen Schuss auf den 20-jährigen Studenten aus Idar-Oberstein ab. Anschließend flüchtete er zu Fuß.

Aufgrund von Aufzeichnungen der Überwachungskameras konnten die Ermittler der Polizei schnell ein Foto des Tatverdächtigen veröffentlichen und eine Öffentlichkeitsfahndung initiieren. Aufgrund der anzunehmenden Gefahr, die von dem flüchtigen und mutmaßlich bewaffneten Tatverdächtigen ausging, warnte die Polizei darüber hinaus davor, im Raum Idar-Oberstein Anhalter mitzunehmen.

Die Polizei fahndete in der Nacht mit starken Kräften nach dem Flüchtigen. Dabei wurden die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Trier von Spezialkräften und einem Polizeihubschrauber unterstützt.

Es gingen zahlreiche Hinweise bei der Polizei ein. Die Polizei ging allen Hinweisen nach. Darunter auch mehreren sehr konkreten Hinweisen auf einen 59-jährigen Mann aus Idar-Oberstein. Dieser Mann konnte in der Nacht in einer Gaststätte lokalisiert werden. Bei einer Überprüfung konnte der Tatverdacht jedoch nicht erhärtet und der Verdächtige als Täter ausgeschlossen werden.

Die weitere, intensive Ermittlungsarbeit und Fahndung führte zunächst nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen.

Gegen 8.40 Uhr erschien der Tatverdächtige schließlich in Begleitung einer Frau vor der Dienststelle der Polizeiinspektion Idar-Oberstein, wo er von Spezialkräften festgenommen wurde.

Es handelt sich um einen 49-jährigen Deutschen, der in Idar-Oberstein lebt. Der Mann ist bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in einem Stadtteil von Idar-Oberstein fanden die Ermittler die Tatwaffe sowie weitere Schusswaffen und Munition. Die Herkunft der Waffen muss noch geklärt werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen und Vernehmungen handelte der Tatverdächtige aus Ärger über die Zurückweisung bei seinem ersten Besuch in der Tankstelle und die Aufforderung des Kassierers, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen. Weiterhin hat er in seiner Vernehmung angegeben, die Corona-Schutzmaßnahmen abzulehnen.

Weitere Auskünfte stehen unter dem Vorbehalt der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Trier
Pressestelle

Telefon: 0651-9779-1020
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.trier
Twitter: @PolizeiTrier

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
Quelle zur Veröffentlichung frei.

Anmerkung der CF-Redaktion

Leider war diese Tat eine erwartbare und nur eine Frage der Zeit, bis es zu Tötungen in der Bevölkerung kommt. Die Regierung verfolgt mit ihren Maßnahmen und Propaganda leider das Ziel, dass ihnen alle gehorchen. Das erhöht zwangsweise den Druck auf Individuen, die sich dem nicht beugen wollen. Dieser schreckliche Fall wird nun medial ausgeschlachtet werden und es wird vermutlich eine Woche Sonderberichte über die vermeintliche Gefahr von s.g. “Querdenkern” geben, wie es bereits auf Twitter unter dem Hashtag #QuerdenkerSindTerroristen trendet. Man treibt die Sau durchs Dorf und heizt die Stimmung gegen Minderheiten weiter an. Von unserer Seite sei gesagt, fallen Sie, liebe Leser, nicht auf die Generalisierung und Stereotypisierung eines Einzelfalles der Medien herein, bleiben Sie besonnen und im Dialog mit allen Menschen!

An die Hinterbliebenen des Studenten: Der Verlust eures Sohnes, Freundes ist furchtbar und daher unser aufrichtiges Beileid!

Hauptbild:geralt / Pixabay
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Eine Antwort

  1. Hallo CF, genau das war zu erwarten und ist leider ein Eigentor für alle kritischen Mitmenschen. Ich würde aber auch einen gesteuerten Vorsatz nicht ausschließen, wenn ich mich an den Breitscheidplatz und andere Aktionen erinnere. Mord und Totschlag stehen bei den Strippenziehern ja auch auf dem Plan. Die CF wird jetzt wieder ein bisschen bekannter ✌

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