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MUT-Demo in Cottbus!

Es muss schon viel passieren, damit einem der sonnigsten Gemüter der Stadt der Kragen platzt und Sie sich Luft verschaffen muss. Mit den aktuellen Maßnahmen der Regierung hat eben diese das geschafft: 3G am Arbeitsplatz und im restlichen gesellschaftlichen Leben werden gesunde Menschen einfach Außen vorgelassen.

Vor einer Woche erreichte die digitale Gemeinschaft eine emotionale Nachricht der Cottbuser Physiotherapeutin Katja, die sich wie ein Lauffeuer in den regionalen Telegramkanälen und darüber hinaus verbreitete.

Während die Initiatorin mit einer Hand voll Leuten rechnete, füllte sich um 9 Uhr die Straße vor ihrer Praxis deutlich und schwoll trotz des Miesepeterwetters immer weiter an. Als es dann nach den üblich deutschen Formalien los ging war die Botschaft klar: Genug ist Genug!

Genug ist Genug!

Mit Megafon, Pfeifen, Bannern und Plakaten gewappnet und tief vom Willen beseelt, diese Tyrannei eines Staates über das Privatleben der Menschen nicht länger hinzunehmen, wanderten die Demonstranten lautstark ihre Route entlang. Immer wieder schauten neugierige aus ihren Fenstern um der Homeoffice-Front für wenige Sekunden zu entkommen: sie starrten, filmten, klatschten oder warfen die Jalousie zu. Manche entschlossen sich dank der ermutigenden Rufe sogar zum mitlaufen. Am Theater vorbei wurden die wichtigsten innerstätischen Verkehrsknoten blockiert und unter Applaus hörte man Sprechchöre wie “Wir sind hier! Wir sind laut, weil ihr uns die Freiheit klaut!”.

Die Kraft und Dynamik die von dieser friedlichen Demo ausging, sei genau das, was viele der Teilnehmer gebraucht haben. Das wir weder allein noch machtlos sind ist einmal mehr klar geworden. Ebenso die erhebliche Zustimmung von Seiten der Zuschauer: An der Oberschule in der Bahnhofsstraße angekommen, winkten und jubelte aus den wenigen beleuchteten Klassenzimmer die Schüler, einige zogen sich dabei die verordnete Gesichtsbedeckung ab.

Am Staatstheater

Da deutlich mehr Teilnehmer erschienen, als ursprünglich angenommen – zwischen 700 und 1000 Menschen – war der Ort der Abschlusskundgebung vom kleinen Rathaus zum Schillerpark umverlegt worden. Natürlich will damit niemand verhindern, das noch mehr Menschen von dem Unmut erfahren, den die vollkommen gescheiterte Berliner und Brandenburger Regierungspolitik erzeugt. Auf dem Platz richtete Katja noch einige warme und wichtige Worte an die Menschen und beendete letztlich die Veranstaltung gegen 11 Uhr. Viele dankten ihr und stoben langsam und glücklich auseinander.

Freiheit wird aus Mut gemacht – bis zur nächsten Demo!

Hauptbild:Genug ist Genug Demo in Cottbus vom 1. Dezember 2021 vor dem Staatstheater, CC0
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