Fundstück: Jude oder nicht, das ist hier die Frage

(Fundstück von Henryk M. Broder)

Da es in Deutschland derzeit keine akuten Probleme gibt, müssen neue erfunden werden. Zum Beispiel: Ist Max Czollek Jude oder tut er nur so? Dazu haben 278 Kuturschaffende – jüdische und nicht-jüdische Kolleg*innen aus der Literatur- und Kulturszene, Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Freund*innen – eine Stellungnahme ins Netz gestellt, in der sie sich mit Max Czollek – eine laute jüdische Stimme gegen Faschismus und für eine wehrhafte Demokratie – solidarisieren, die Niveau- und Respektlosigkeit der Diskussion verurteilen und dazu aufrufen, die unsäglichen persönlichen Angriffe auf ihn zu beenden. Jetzt! Gleich! Sofort! Oder es setzt was!

Zu den Unterzeichnern der Stellungnahme aus dem Satzbaukasten der Antifa gehören die üblichen Verdächtigen aus dem Umfeld der “Israelkritik” – u.a. Meron Mendel, Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Leah Carola Czollek, Autorin und Leiterin des Institutes Social Justice und Radical Diversity und nebenbei eine nahe Verwandte von Max Czollek, Daniel Bax, Autor und Kommunikationsmanager. Mit von der Rutschpartie in die Abgründe deutscher moralischer Superiorität: Margarete Stokowski, Autorin, Hengameh Yaghoobifarah, Journalist_in und Schriftsteller_in, Lann Hornscheidt, aktivistisch schreibend, vortragend und verlegend tätig. Ein Kessel Buntes aus Experten und Expertinnen für gelebtes, faires und diverses Judentum, wenn auch nicht unbeddingt so kompetent wie die Künstlerin Esri Meshugga und der Autor und Literaturdidaktiker Mischa Mangel.

 

 

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