Elvis, ich und der Holocaust

Lockdown als Geburtstagsgeschenk. Der Autor Robert Scheer fasst die vergangenen bald zwei Jahre in eine Sprache, die weit über Information und Meldung hinausgeht, obgleich in dieser raffiniert-grotesken und ebenso berührenden Komposition auch „Fakten“ verarbeitet werden. Es ist definitiv einer der ersten Texte, in dem die Sprache, trotz aller Ungeheuerlichkeit, die sie zum Gegenstand hat, die Kontrolle über diese nicht verliert. Und allein das ist ein ermutigendes Zeichen. Das Lachen am Ende ist ein kafkaeskes, ein erschauerndes auch, aber ein zutiefst seelisches ebenso, dem Dasein entglitten, dem Leben, einem Alltag, den es nicht mehr gibt. Für Robert Scheer, dessen Großeltern Holocaust-Überlebende waren, ist Deutsch eine von vielen Sprachen, indes keine Muttersprache. Ein absoluter Vorteil.

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