Ein „Impfstoff“ mit drei Namen

Nachdem geklärt ist, dass die C19-„Impfstoffe“ keine Infektionen verhindern können und – zumindest in den USA – ihre Zulassung aufgrund von weder neuen noch gravierenden Grippesymptomen erfolgt ist [1], soll nun versucht werden, etwas Ordnung in ein vermutlich gezielt angerichtetes Durcheinander zu bringen. Thema ist ein „Impfstoff“ mit zwei Handelsnamen von zwei Pharmafirmen auf zwei Kontinenten mit zwei Zulassungsbehörden, was in diesem Bildausschnitt optisch konzentriert ist [2]:

Zu sehen ist eine Ampulle der in der EU nicht zugelassenen Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine mit dem Vermerk der US-amerikanischen Notfallzulassung (For use under Emergency Use Authorization) auf dem Etikett, während im deutschen Impfpass der in der EU bedingt zugelassene „Impfstoff“ COMIRNATY® der BioNTech Manufacuring GmbH aus der Mainzer Goldgrube bescheinigt wurde.

In den Vereinigten Staaten

Am 11. Dezember 2020 erhielt das Präparat Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine / BNT162b2 die Notfallzulassung für die USA: „Dieses Schreiben ist eine Antwort auf den Antrag von Pfizer Inc., dass die Food and Drug Administration (FDA) eine Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) für die Notfallverwendung der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine zur Prävention der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) für Personen ab 16 Jahren erlässt.“ [3] Die EUA erhielt der US-Pharmariese: „Die Notfallzulassung erlaubt den Vertrieb der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine in den USA. […] Die EUA für die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine wurde Pfizer Inc. erteilt.“  [4]

Am 23. August 2021 wurde dagegen der BioNTech Manufacturing GmbH (mit Sitz An der Goldgrube in Mainz)  die reguläre FDA-Zulassung für Comirnaty (COVID-19 Vaccine, mRNA) erteilt. Dieser vermutlich sehr teure Name war schon zum Jahresende 2020 verkündet worden: „Brand Institute, das weltweit führende Unternehmen für die Entwicklung von Namen im Pharma- und Gesundheitsbereich, ist stolz darauf, seine Rolle bei der Namensgebung für den COVID-19 Impfstoff von Pfizer und BioNTech bekannt zu geben: COMIRNATY® (koe mir’ na tee). Der Name wurde zuerst von der Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic bekannt gegeben. Kurze Zeit später wurde er in die von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) veröffentlichte bedingte Marktzulassung aufgenommen.“ [5]

In einem Schreiben, das die FDA nach der Zulassung von Comirnaty an Pfizer schickte, heißt es: „Der zugelassene Impfstoff hat dieselbe Zusammensetzung wie der von der EUA zugelassene Impfstoff und die Produkte können für die Impfserie austauschbar verwendet werden, ohne dass Bedenken hinsichtlich der Sicherheit oder Wirksamkeit bestehen. Die Produkte sind rechtlich unterschiedlich, mit gewissen Unterschieden, die keine Auswirkungen auf die Sicherheit oder Wirksamkeit haben.“ [6]

„In der Praxis gibt es einen großen Unterschied zwischen Produkten, die im Rahmen der Notfallzulassung zugelassen sind, und solchen, die von der FDA vollständig zugelassen wurden.
Notfallzulassungsprodukte sind nach amerikanischem Recht experimentell. Sowohl der Nürnberger Kodex als auch die Bundesvorschriften sehen vor, dass niemand einen Menschen zwingen kann, an diesem Experiment teilzunehmen. […] Vielmehr haben die potenziellen Empfänger ein absolutes Recht, EUA-Impfstoffe abzulehnen.
Die US-Gesetze erlauben es jedoch Arbeitgebern und Schulen, von Studenten und Arbeitnehmern vollständig zugelassene Impfungen zu verlangen.
Für über eine Notfallzulassung zugelassene COVID-Impfstoffe gilt […] ein außerordentlicher Schutz vor einer Haftbarkeit. Hersteller, Vertreiber, Anbieter und staatliche Planer von Impfstoffen sind von der Haftung befreit. Eine geschädigte Partei kann nur dann klagen, wenn sie ein vorsätzliches Fehlverhalten nachweisen kann und wenn die US-Regierung ebenfalls eine Ermittlungsklage gegen die Partei wegen vorsätzlichen Fehlverhaltens erhoben hat. Keine derartige Klage war jemals erfolgreich.“ [7]

In dem FDA-Schreiben an Pfizer heißt es weiter: „Die EUA bleibt für die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine für die zuvor genehmigten Indikationen und Verwendungszwecke bestehen“, was ausgesprochen praktisch ist, denn: „Obwohl COMIRNATY (COVID-19-Impfstoff, mRNA) zur Vorbeugung von COVID-19 bei Personen ab 16 Jahren zugelassen ist, ist zum Zeitpunkt der Neuveröffentlichung dieser EUA nicht genügend zugelassener Impfstoff für die Verteilung an diese Bevölkerungsgruppe verfügbar.“ Und nun der Trick: „COMIRNATY (COVID-19-Impfstoff, mRNA) ist jetzt für Personen ab 16 Jahren zugelassen. Es verbleibt jedoch eine beträchtliche Menge der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine, die gemäß dieser Notfallzulassung hergestellt und etikettiert wurde.“ [6]

„Und so können die Altbestände noch abgebaut werden […]
Die Fläschchen des Markenprodukts, auf deren Etikett ‚Comirnaty‘ steht, unterliegen denselben Produkthaftungsgesetzen wie andere Produkte in den USA. […]
Für vollständig zugelassene Impfstoffe für Erwachsene, darunter auch der neue Comirnaty-Impfstoff, gibt es […] keinen Haftungsschutz. Genau wie bei Fords explodierendem Pinto oder Monsantos Herbizid Roundup könnten Menschen, die durch den Comirnaty-Impfstoff geschädigt wurden, potenziell auf Schadenersatz klagen.
Und da Erwachsene, die durch den Impfstoff geschädigt wurden, nachweisen können, dass der Hersteller von den Problemen mit dem Produkt wusste, könnten die von den Geschworenen zugesprochenen Entschädigungen astronomisch hoch sein. […]
Die eindeutige Motivation der FDA besteht darin, Pfizer in die Lage zu versetzen, die Bestände eines Impfstoffs, der von der Wissenschaft und dem Vaccine Adverse Events Reporting System [VAERS] als unzumutbar gefährlich entlarvt wurde und der durch die Delta-Variante überflüssig geworden ist, schnell abzubauen.
Die Amerikaner, die erfahren, dass der COVID-Impfstoff von Pfizer jetzt endgültig zugelassen ist, werden verständlicherweise davon ausgehen, dass die COVID-Impfpflicht rechtmäßig ist. In den nächsten Wochen, in denen viele Stichtage für die Impfpflicht an Schulen anstehen, werden jedoch nur von der EUA zugelassene Impfstoffe verfügbar sein, für die niemand wirklich haftet.
Die FDA scheint die amerikanischen Bürger absichtlich dazu zu verleiten, auf ihr Recht zu verzichten, ein experimentelles Produkt abzulehnen. […] Die FDA spielt mit der amerikanischen Öffentlichkeit ein falsches Spiel – aber wir müssen nicht mitspielen. Wenn nicht ‚Comirnaty‘ darauf steht, wurde Ihnen kein zugelassener Impfstoff angeboten.“ [7]

Sollte der Plan aufgehen, würde Pfizer seinen EUA-„Impfstoff“ ohne Risiko und mit massiv erhöhtem Druck im Windschatten der Comirnaty-Zulassung weiter verteilen können, während irgendwann das Risiko auf eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus dem fernen Deutschland übertragen wird. Auf eine GmbH, die zu einer bis vor kurzem kaum bekannten Firma gehört, sie hatte ja auch kein einziges Produkt auf dem Markt. Und Pfizer ruht sich auf seinem EUA-Schutz aus – oder doch nicht?

„Children’s Health Defense (CHD) reichte am 31. August Klage […] gegen die US Food and Drug Administration (FDA) und deren amtierende Direktorin, Dr. Janet Woodcock ein […].
Das Gesetz […] über die ‚Zulassung von Medizinprodukten für den Einsatz in Notfällen‘ schreibt vor, dass die EUA-Bestimmung nur verwendet werden darf, wenn ‚es keine angemessene, zugelassene und verfügbare Alternative zu dem Produkt für die Diagnose, Vorbeugung oder Behandlung einer solchen Krankheit oder eines solchen Zustands gibt‘.
Der Klage zufolge hat die FDA gegen Bundesrecht verstoßen, als sie gleichzeitig die Zulassung für den Impfstoff ‚Comirnaty‘ […] erteilte und die EUA für den Impfstoff von Pfizer verlängerte, der laut FDA ‚dieselbe Rezeptur‘ hat und ‚austauschbar verwendet werden kann‘.
Laut Beschwerde gibt es auch keine Grundlage, den EUA-Status für andere COVID-Impfstoffe für dieselbe Anwendung und für dieselbe Bevölkerung wie den Comirnaty-Impfstoff von Pfizer beizubehalten. […]
Am 16. Mai reichte CHD eine Bürgerpetition bei der FDA ein, in der die Behörde unter anderem aufgefordert wurde, alle EUAs für den COVID-Impfstoff zu widerrufen und keine zukünftigen EUAs, Anträge für neue Arzneimittel oder biologische Lizenzanträge für COVID-Impfstoffe für alle Bevölkerungsgruppen zu genehmigen, da die Risiken schwerwiegender unerwünschter Ereignisse oder Todesfälle den Nutzen überwiegen und vorhandene, zugelassene Arzneimittel eine hochwirksame Prophylaxe und Behandlung gegen COVID bieten, wodurch die EUAs hinfällig werden. […]
Am 23. August, dem gleichen Tag, an dem die FDA […]  Comirnaty zuließ, antwortete die Behörde auf die Petition von CHD. Diese Zulassung und die Antwort der FDA machten den administrativen Weg für die Klage von CHD frei.“ [8]

In der Europäischen Union

 Am 21. Dezember 2020 erhielt der Comirnaty COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert) der BioNTech Manufacturing GmbH die bedingte EMA-Zulassung für die EU. Im ANNEX III / LABELLING AND PACKAGE LEAFLET der EMA sind die Minimal-Anforderungen an die Etikettierung der Umkartons und der Ampullen  genannt. [9]

Unter anderem der Name COMIRNATY muss immer enthalten sein und im Beschlussverzeichnis der EU erschien die Bekanntgabe der bedingten Zulassung für Comirnaty [10]; es ist unklar, ob Groß- und Kleinschreibung eine Bedeutung haben:

Da ist sie also wieder, die deutsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung und ihrem „Impfstoff“ unter dem „EU-Markennamen für den COVID-19-Impfstoff von Pfizer & BioNTech, der vom Brand Institute entwickelt wurde“ [6]: Comirnaty. In dieser Übersicht des Paul-Ehrlich-Insituts (PEI) [11], das in Deutschland für Impfstoffzulassung und ‑überwachung zuständig ist, ist dies auch der Name für alle EU-Mitgliedsstaaten, während außerhalb der EU im wesentlichen zwei Namen anzutreffen sind (was auch immer es damit auf sich haben mag, dass „der wirkliche Name“ angeblich „differieren“ kann).

State/Community of States/Organisation
Name under which product is generally known                                      (real name may differ)
Albania
COMIRNATY
Algeria
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Argentina
COMIRNATY
Australia
COMIRNATY
Bahrain
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Brazil
COMIRNATY
Canada
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Chile
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Colombia
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Costa Rica
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Dom. Republic
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Ecuador
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
El Salvador
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
EU (all member states)
Comirnaty
Georgia
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Honduras
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
HongKong
COMIRNATY
Iceland
Comirnaty
Iraq
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Israel
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Japan
COMIRNATY
Jordan
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Kosovo
COMIRNATY
Kuwait
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Lebanon
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Liechtenstein
Comirnaty
Macau
COMIRNATY
Malaysia
COMIRNATY
Mexico
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Moldova
COMIRNATY
Mongolia
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
New Zealand
COMIRNATY
Northern Macedonia
COMIRNATY
Norway
Comirnaty
Oman
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Pakistan
COMIRNATY
Palestine
COMIRNATY
Panama
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Paraguay
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Peru
COMIRNATY
Philippines
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Qatar
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Rwanda
COMIRNATY
Saudi Arabia
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Serbia
COMIRNATY
Singapore
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
South Africa
COMIRNATY
South Korea
COMIRNATY
Sri Lanka
COMIRNATY
Swaziland
COMIRNATY
Switzerland
COMIRNATY
Tunisia
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Turkey
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Ukraine
COMIRNATY
United Arab Emirates
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
United Kingdom
COMIRNATY/Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
United States of America
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Uruguay
Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Vietnam
COMIRNATY
WHO EUL (Emergency Use Listing)
BNT162b2/COMIRNATY, Tozinameran (INN)

Die etikettierte Ampulle sieht so aus:

Die mRNA-Verkäufer

 Aber mindestens in Deutschland ist offenbar noch ein weiterer „Impfstoff“ von Pfizer und BioNTech in Umlauf, was auf Fotos zu sehen ist, mit Ortsangaben wie „Die Ampullen mit dem Impfserum. Foto:  Stadthalle Braunschweig / Kerstin Lange“ [12], „Geimpft wird unter anderem mit BioNTech. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna“ [13], „Leere Impfstoffampullen von Biontech im Klinikum Südstadt Rostock“ [14] oder „Foto von unbrauchbaren Covid-19-Impfstoffen aus dem Universitätsklinikum in Erlangen, Deutschland (Foto: Krankenhaus 8. Januar 2021)“. [15] Diese Ampullenetiketten tragen nicht den Namen Comirnaty, sondern Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine und genau dieser Präparatname prangte schon überdimensioniert auf dem unsäglichen stern-Titel im Dezember 2020 anlässlich der bedingten EMA-Zulassung. [16]

Außer dem anderen Namen ist auf dem Ampullenetikett zu lesen: „Zum Gebrauch unter der Notfallgenehmigung [For use under Emergency Use Authorization]“, es handelt sich also hier um das Präparat, für das Pfizer im Dezember 2020 die EUA erhalten hat. Nun ist die ausstellende FDA eine US-Einrichtung, während für die EU die EMA zuständig ist, die dieses konkrete Präparat in Europa nicht einmal bedingt zugelassen hat. Im Gegensatz dazu kursieren von Moderna, einem weiteren mRNA-„Impfstoff“-Hersteller aus den USA, Ampullen mit und ohne Etiketten-Aufdruck For use under Emergency Use Authorization sowie NDC-Nummer (NDC steht in den USA für National Drug Code).

Die beiden oberen Etiketten sind auch in der DailyMed-Datenbank verzeichnet, wo die US-Medikamentenkennzeichnung, die von den Herstellern der FDA übermittelt wird, gesammelt sind. [17] Beide Etiketten tragen den EUA-Hinweis und auf der Rückseite den Vermerk der Herstellung für Moderna US, Inc., der Unterschied liegt in der Dosis von 10 bzw. der Maximaldosis von 15, auf die auch der NDC hinweist. Eine Bildersuche bei gettyimages [18] förderte eine Fülle von Fotos mit lesbaren Etiketten und Ortsangaben zu Tage und so wurde NDC 80777–273-10 in den USA und beim US-Militär in Japan gefunden sowie in Guatemala („gespendet von den USA“). In Guatemala ist aber auch NDC 80777–273-15 unterwegs, wie auch in Indonesien, El Salvador, Tunesien, Bangladesch und in der Ukraine, wo der EUA-Hinweis allerdings nicht hingehört.

Bei den beiden unteren Etiketten gibt es keinen solchen Hinweis und auch keinen NDC, sie wurden per Online-Bildersuche in zwei Handvoll EU-Ländern, Taiwan, Japan, Großbritannien (Wales) sowie Ostjerusalem entdeckt. Für den EU-Markt wird von Moderna im Gegensatz zu Pfizer/BioNTech also korrekterweise ein eigenes Etikett ohne den EUA-Hinweis verwendet, denn für die USA ist es eine Pflichtangabe, in der EU hat dieser Zusatz nichts zu suchen. Außerdem fällt hier der Vermerk auf Moderna Biotech Spain SLU auf der linken Seite auf. Dieses Unternehmen existiert erst seit 2020 und bei der Abkürzung S.L.U. handelt es sich um eine Einpersonen-Gesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach spanischem Recht. Aufgabe sind „ENTWICKLUNG, EINFUHR, HERSTELLUNG, VERMARKTUNG UND VERTRIEB VON BOTENSTOFFEN, IMPFSTOFFEN UND ARZNEIMITTELN AUF RNA-BASIS“ [19], man teilt sich die Adresse in einem unauffälligen Gebäude mit Firmen wie Columbia Sportswear, Idealista, Pulpomatic sowie einer mäßig beliebten Steuerberatung und es ist erstaunlich, dass hier die EU-Zentrale eines Milliardenkonzerns ansässig ist.

Produziert wird in der Schweiz und in Spanien: „Um die Impfstoffe herzustellen, braucht es beide Standorte: Nach der Fertigung im Wallis gelangt der Corona-Impfstoff von Moderna zu Rovi und wird dort fertiggestellt, abgefüllt und ausgeliefert. Die fertigen Dosen reisen dann in ein Logistik-Verteilzentrum in Belgien. Von dort aus wird der Impfstoff in ganz Europa verteilt.“ [20] Und sie gehen sogar bis nach Fernost, denn aus den Laboratorios Farmaceuticos Rovi SA stammten die im August in Japan entdeckten Verunreinigungen (wahrscheinlich Stahl und Gummi), die zur Vernichtung von über einer Million Dosen und möglicherweise zwei Todesfällen führten. [21] Die Firma Rovi in Madrid produziert für alle Länder außerhalb der USA, Vorprodukte werden zudem in einem weiteren spanischen Rovi-Werk hergestellt. [22]

Wenn schon Haftung, dann beschränkt

 Die andere Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist die bereits genannte  Biontech Manufacturing GmbH mit der bedingten EMA-Zulassung für Comirnaty. Sie ist für diesen „Impfstoff“ der Market Authorization Holder und wird zusammen mit Pfizer – konkret Pfizer Manufacturing Belgium NV im belgischen Puurs – als Hersteller genannt [9]. NV ist das flämische Kürzel für Naamloze Vennootschap (direkt übersetzt: „Unbenannte Partnerschaft“) und bezeichnet eine Aktiengesellschaft. Nach aktuellem Recht werden für diese Gesellschaftsform mindestens 61.500 Euro Eigenkapital benötigt, eine Mindestanzahl Gesellschafter, die nur in der Höhe ihrer Einlagen haften, ist inzwischen nicht mehr erforderlich. [23] Das sind angesichts der Dimensionen keine großen Ansprüche.

Von Pfizer Manufacturing Belgium NV führt der Weg zur übergeordneten C.P. Pharmaceuticals International C.V. (CPPI) in den Niederlanden, wobei das Kürzel Commanditaire Vennootschap (direkt übersetzt: „Begrenzte Partnerschaft“) eine Kommanditgesellschaft bezeichnet, mit mindestens einem persönlich haftenden Komplementär und dem geldgebenden, aber nur mit seiner Kapitalanlage haftenden Kommanditisten [24] – was auch nicht wirklich anspruchsvoll ist. Die angegebene CPPI-Adresse in Capelle aan den IJssel führt wiederum direkt zu Pfizer:

„Wenn man vor diesem unscheinbaren Backsteingebäude in einem Büropark in Capelle aan den IJssel steht, würde man nie vermuten, dass es ein milliardenschweres Unternehmen beherbergt. […]
Dies ist der Sitz der niederländischen Niederlassung des Pfizer-Konzerns. Das Unternehmen rechnet mit einem Rekordergebnis: Im Jahr 2021 hofft Pfizer, durch den gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen BioNTech entwickelten Covid-Impfstoff einen Umsatz von über 21 Milliarden Euro zu erzielen.“ [25]

„Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer hat eine Briefkastenfirma in Capelle aan den IJssel in Südholland genutzt, um 36 Milliarden Dollar Jahresumsatz zu steuern und so die Zahlung von Unternehmenssteuern auf seine Gewinne zu vermeiden, berichtet die investigative Journalismusplattform Follow the Money. Obwohl das Unternehmen mit Hilfe von Forschungsgeldern und öffentlichen Mitteln Medikamente und Impfstoffe entwickelt, zahlt es dem Bericht zufolge nur sehr wenig Steuern, in den Niederlanden sogar fast keine.
Viele der Aktivitäten von Pfizer außerhalb der USA werden auf dem Papier von einer Briefkastenfirma namens CP Pharmaceuticals International CV (CPPI) verwaltet. CPPI hat weltweit über 350 Beteiligungen, darunter Dutzende in den Steuerparadiesen Irland und Luxemburg. In den ersten drei Monaten dieses Jahres verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 42 Prozent.“ [26]

„Die Gewinne von CCPI schwankten in den letzten zehn Jahren zwischen 10 Milliarden Dollar im Jahr 2010 und fast 20 Milliarden Dollar im Jahr 2017. Zusammengenommen belaufen sich die Gewinne auf die astronomische Summe von 169,5 Milliarden Dollar über zehn Jahre.
Pfizer macht keinen Hehl daraus, dass es im Verhältnis deutlich weniger Steuern zahlt als die Bäckerei an der Ecke. In seinem Jahresbericht 2020 wird ein ‚effektiver Steuersatz‘ von 13,5 Prozent angegeben […]. Der Jahresbericht der CPPI Corporation in Capelle aan den IJssel gibt für 2018/19 einen ‚effektiven Steuersatz‘ von 14,7 Prozent an. Mit anderen Worten: CPPI zahlte 2 Milliarden Dollar an Steuern. Im Vorjahr waren es noch 17,4 Prozent gewesen, was über 3 Milliarden Dollar an Steuern bedeutete.
Das klingt nach einem stattlichen Beitrag für den niederländischen Fiskus, ist es aber leider nicht: Diese Zahlen beziehen sich auf das, was die ausländischen Tochtergesellschaften in ihrem Herkunftsland zahlen. Ein paar Seiten weiter unten wird deutlich, dass CPPI in den Niederlanden überhaupt nichts zahlt. Im Jahresbericht heißt es: In Übereinstimmung mit den niederländischen Steuergesetzen gilt CPPI CV in Bezug auf niederländische Steuern als transparent und unterliegt daher nicht der niederländischen Körperschafts- oder Dividendensteuer. Der 10-Milliarden-Euro-Gewinn ist daher steuerfrei. Der gesamte Gewinn kann als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden, ohne besteuert zu werden.“ [25]

Die Online-Suche nach der CPPI-Adresse fördert zudem eine Fülle von Pfizer-Firmen mit beschränkter Haftung zu Tage wie Pfizer Ltd (Limited für „haftungsbeschränkt“), Pfizer Global Holdings B.V. – das Kürzel steht in den Niederlanden für besloten vennootschap met beperkte aansprakelijkheid, übersetzt: „Private Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ – und Pfizer Production LLC – das Kürzel steht in den USA für Limited Liability Company, übersetzt: „Unternehmen mit beschränkter Haftung“. [27] Die Firmen, die derzeit mit mRNA Milliarden verdienen, verschwinden letztlich in unspektakulären Gebäuden – gern im Steuerparadies – hinter der beschränkten Haftung, sei es nun Moderna, BioNTech oder Pfizer – immerhin einer der größten Pharmakonzerne der Welt.

Aus Puurs in die Welt

Im belgischen Werk von Pfizer Manufacturing Belgium NV werden diejenigen Etiketten verklebt, die in der Dailymed-Datenbank hinterlegt sind und dementsprechend auch US-amerikanische NDCs haben [28]:

Die letzte Ziffer im NDC bezeichnet jeweils den Druck: ‑1 für die Ampulle, ‑2 für die Umverpackung und ‑3 für die Versandbox. Bei der keine Vollständigkeit beanspruchenden Suche auf gettyimages [18] gab es keine einzige Ampulle der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine mit einem anderen Etikett als dem des Titelblatts vom Weihnachts-stern, also NDC 59267–1000‑1. Vertreten waren auf den gefundenen Bildern EU-Länder (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Spanien, Ungarn, Zypern) sowie Serbien, Großbritannien, Chile, Kolumbien, Israel und die USA – alle wurden von Belgien aus versorgt, alle mit EUA-Hinweis, und nur in den USA zurecht.

Nach der ersten Ankündigung im Mai, dass Pfizer Puurs an der COVID-19-Impfstoffproduktion beteiligt sein könnte, begann der Standort sofort mit den Vorbereitungen […]. Seitdem haben die Kollegen am Standort, wie sie sagen, ‚mit der Geschwindigkeit der Wissenschaft‘ gearbeitet, um Dosen unseres COVID-19-Impfstoffs für alle Märkte außerhalb der USA herzustellen.“ [29] Und Pfizer schreibt zu den Geschäften mit der EU und den beiden Präparaten:

COMIRNATY® wird in den Produktionsstätten von BioNTech und Pfizer in Europa hergestellt werden. Die Verteilung von COMIRNATY® durch die EU-Mitgliedsstaaten wird weiterhin nach den in den EU- und nationalen Richtlinien festgelegten Populationen bestimmt. Pfizer und BioNTech gaben am 11. November 2020 bekannt, dass sie mit der Europäischen Kommission eine Vereinbarung über die Lieferung von 200 Millionen Dosen getroffen haben, mit einer Option für die Europäische Kommission, weitere 100 Millionen Dosen anzufordern. Die Unternehmen hatten zuvor erklärt, dass sie bis Ende 2021 weltweit bis zu 1,3 Milliarden Dosen liefern können (abhängig von der Produktionskapazität).
Die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine ist nicht von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen oder lizenziert, sondern wurde von der FDA im Rahmen einer Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) zur Prävention der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) für die Verwendung bei Personen ab 16 Jahren genehmigt.“ [30]

Hier wird nicht behauptet, die beiden Präparate seien in irgend einer Form identisch oder austauschbar. Und ein weiteres Mal Pfizer zu diesem „Impfstoff“ in noch klareren Worten: „PFIZER-BIONTECH COVID-19 VACCINE (AUCH BEKANNT ALS BNT162B2) Diese Produktinformation ist nur für Einwohner der USA bestimmt. Dieses Produkt wird ausschließlich innerhalb der USA unter einer Notfallgenehmigung [Emergency Use Authorization] der FDA vertrieben.“ [31] Doch was Pfizer zu Weihnachten 2020 in einem Video mit dem Titel „Puurs verschickt nach der Genehmigung der Europäischen Union COVID-19-Impfstoffdosen“ präsentiert, ist genau dieses Präparat, das in einer Szene für den Versand unter anderem nach Griechenland, Italien, Portugal, Estland, Spanien, Bulgarien, Rumänien sowie Norwegen bereit steht. [32]

Zufall oder nicht? Dem belgischen König wurden am 30. März 2021 bei seiner Firmenvisite Verpackungen mit Comirnaty-Aufklebern präsentiert. [33] Welche Aufkleber dem kanadischen Premierminister bei seinem Besuch am 15. Juni gezeigt wurden, ist kaum zu erkennen, es sieht aber eher nach Comirnaty aus und Trudeau wurde vor ein Comirnaty-Plakat mit dem Motto „SCIENCE WILL WIN“ platziert [34], das  zusammen mit dem Namen Pfizer (von BioNTech ist weit und breit nichts  zu sehen) in diesem Kontext nicht nur falsch, sondern durchaus bedrohlich wirkt.

Auch der offizielle EU-Besuch in Puurs bekam Verpackungen mit Comirnaty-Aufklebern zu sehen, zumindest ein Kommissar am 22. Februar [35 ] und die Kommissionspräsidentin am 23. April, die zudem ebenfalls vor ein Corminaty-Plakat mit Pfizer-Motto gestellt wurde. [36]

Anlässlich dieses Besuchs gab es eine „Erklärung von Präsidentin von der Leyen, des belgischen Premierministers De Croo, des CEO von Pfizer Bourla und des Mitbegründers und Chief Medical Officer von BioNTech Türeci nach dem Besuch der Pfizer-Produktionsstätte in Puurs, Belgien“:

„Vielen Dank, Dr. Bourla, lieber Albert. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft. Es war in der Tat eine beeindruckende Führung durch die Produktionsstätte. Also vielen Dank dafür.
Herr Ministerpräsident, lieber Alexander,
Liebe Özlem Türeci,
wir treffen uns heute hier an einem Ort, der drei wahre europäische Geschichten symbolisiert. Erstens: die europäische Impfkampagne, die gerade jetzt an Fahrt aufnimmt. Zweitens: Europa ist weltweit führend bei der Entwicklung revolutionärer, lebensrettender mRNA. Und drittens ist Europa inmitten einer noch nie dagewesenen Gesundheitskrise der globale Impfstoff-Champion, der dem Rest der Welt Impfstoffe zur Verfügung stellt. […] Der wichtigste Impfstoff, der bisher in der Europäischen Union verwendet wurde, wird hier in Puurs, in Belgien, hergestellt – ein wahres Kraftzentrum für Impfstoffe. Und dank der enormen Anstrengungen von BioNTech-Pfizer und der Beschleunigung ihrer Impfstofflieferungen bin ich nun zuversichtlich, dass wir bereits im Juli über ausreichende Dosen verfügen werden, um 70 % der erwachsenen Bevölkerung in der Europäischen Union zu impfen. […] Diese Produktionsstätte war die erste, die einen mRNA-Impfstoff in großem Maßstab in Europa herstellte. Ich habe vorhin den Lipid-Nanopartikel-Skid gesehen – das war beeindruckend, als wir die Anlage besichtigten. Und mir wurde gesagt, dass dies eine Maschine ist, die eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von mRNA-Impfstoffen spielt. Die erste Maschine überhaupt wurde letzten Sommer hier in Puurs gebaut, in diesem Labor. Eine bahnbrechende Innovation. […] In nur einem Jahr werden in dieser Produktionsstätte eine Milliarde Dosen hergestellt. In diesem Zusammenhang habe ich eine gute Nachricht: Unsere Europäische Arzneimittelagentur hat soeben die Erhöhung der Produktionskapazität dieses Standorts um weitere 20 % genehmigt. Damit wird er zu einem der größten Standorte für die Abfüllung und Fertigstellung von Impfstoffen in Europa.“ [37]

In Europa kommt erst BioNTech, dann Pfizer und die sprachliche Vollendung übernimmt ein deutsches Online-Medium: „Die Partnerunternehmen Biontech und Pfizer dürfen die Impfstoffproduktion in ihrem belgischen Werk weiter ausweiten.“ [38]

Irgendwas mit Bio

 In der Praxis scheint es auch nicht so genau genommen zu werden, was verspritzt wird. Unter der Überschrift „Impfstart im Posener Altenheim“ ist eine Fotoserie aus der Zeit um die Jahreswende zu sehen. Es wird dokumentiert, wie das mobile „Impf“-Team vom Arbeiter-Samariter-Bund ankommt, wie es seine Vorbereitungen trifft und zeigt eine Bewohnerin nach der „Impfung“. Direkt neben ihrem Bild folgt ein Foto, auf dem deutlich Ampullen der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine zu sehen sind, sogar mit lesbarer Chargennummer Ch.-B. EJ6796. Kurz darauf sieht man Aufkleber mit eben dieser Nummer und dem Namen COMIRNATY und im nächsten Foto klebt dieser Aufkleber im Impfpass. [39]

Einzig im österreichischen St. Pölten war mit dem Mittel der Online-Bildersuche unter dieser Chargennummer eine korrekte Bescheinigung über die Pfizer BioNTech Covid-19 Vaccine auffindbar, alle anderen Fundstücke von EJ6796 waren im Impfpass als Comirnaty bescheinigt worden – es muss eine Unmenge dieser Charge gegeben haben, die nicht nur bundesweit, sondern auch in weiteren EU-Ländern wie der Slowakei sowie in der Schweiz anzutreffen war. Die Fehldeklarierung von EJ6796 wurde auch von Bertelsmann-Firmen durchgeführt [40], bebilderte die Warnung der Polizeiinspektion Stade vor gefälschten Impfpässen [41], und unter dem Foto mit einer Ampulle Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine und Comirnaty-Etiketten für den Impfpass erfährt man beim Tagesspiegel: „Der Impfstoff ist eine Diva“. [42] Was dann auch nicht weiter verwundert.

Für EJ6796 sind sogar Fotos der Umverpackung aufzutreiben. Erkennbar ist auf dem Aufkleber das Verfallsdatum 04/2021, woraus geschlossen werden kann, dass diese Charge im Herbst 2020 hergestellt worden war. Außerdem steht auf dieser Versandbox die Angabe „Hergestellt von Pfizer Inc. New York […] Hergestellt für BioNTech Manufacturing GmbH“ und der Begleittext zum Video, aus dem dieses Standbild stammt, erläutert: „107’000 Dosen des Covid-Impfstoffs ‚Comirnaty‘ befinden sich seit vergangenem Dienstag [22.12.2020] in der Schweiz. Bereits am Tag nach der Lieferung der ersten Dosen begann der Kanton Luzern mit dem Impfen. Für den Prozess zwischen Abnahme der Vakzine der Produzenten bis zur Verteilung an die Kantone ist die Armeeapotheke verantwortlich. ‚Comirnaty‘ von Pfizer und Biontech bedarf einer Lagerung von ‑70 bis ‑90 Grad. Der amerikanisch-deutsche Impfstoff gehört damit zur herausforderndsten Temperaturkategorie.“ [43]

Gut eine Woche nach dem Eintreffen der ersten „Impfstoff“-Lieferung in der Schweiz erschien die Meldung: „Todesfall in Luzerner Pflegeheim: Geimpfter 91-Jähriger stirbt – Swissmedic gibt Entwarnung Im Kanton Luzern ist ein Mann nach der Covid-Impfung gestorben. Für Swissmedic und die kantonalen Behörden ist ein Zusammenhang mit dem Vakzin nicht ersichtlich.“ [44] Swissmedic ist die Zulassungs- und Kontrollbehörde für Heilmittel in der Schweiz, entspricht also dem bundesdeutschen PEI. Sie hat Comirnaty concentrate for dispersion for injection COVID-19 mRNA Vaccine (nucleoside modified) für die „Zulassungsinhaberin Pfizer AG, Zürich“ (der Name BioNTech ist im ganzen „Swiss Public Assessment Report“ von 50 Seiten nicht einmal enthalten) befristet zugelassen. [45]

Etikettenschwindel?

 Ganz kurios wird es beim folgenden Foto einer Versandbox: ein teilweise mit Comirnaty-Zettel überklebter Aufkleber mit dem Haltbarkeitsdatum 1.1.2020 – zu dem Zeitpunkt gab es noch nicht einmal die „Drosten-PCR“. Doch auch der vermutlich ernst gemeinte 1.1.2021 wirft mindestens die Frage auf, was an diesem Tag um 8:28 anders sein soll als eine Minute zuvor. [46]

Überklebt wurden vermutlich in großem Stil auch Ampullenetiketten: Im folgenden Foto, das von Joerg Boethling / Alamy Stock Photo / Image ID: 2E5BK6E stammt und am 27. Januar 2021 in Hamburg aufgenommen wurde, fällt das nicht EMA-konforme Comirnaty-Etikett auf. Die Charge EL1491 gehört ebenfalls zur Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine, die Ampullen wurden im größten Impfzentrum Deutschlands mit Etiketten überklebt, durch die der ursprüngliche Text noch durchscheint. Laut Online-Bildersuche ist die Charge überwiegend mit dem Originalnamen unterwegs, wird aber in Impfpässen vor allem als Comirnaty bescheinigt, lediglich in Wien wurde der richtige Name auch im Impfpass entdeckt. Auf den Hamburger Ampullen fällt zudem auf, dass das Haltbarkeitsdatum von „04/2021“ im Original zum „Verwendbar bis 30.01.2021“ verändert wurde; weitere Fotos vom selben Tag zeigen Spritzen mit Aufklebern und dem Haltbarkeitsdatum „27.01.20021“.  [47]

2E5BK6E GERMANY, Hamburg, corona pandemic, largest vaccination center in Germany, for daily max 7000 people, vaccine Comirnaty of Biontech Pfizer / DEUTSCHLAND, Hamburg, Corona Pandemie, Impfzentrum der KVH und Sozialbehorde Hamburg in den Messehallen, groesstes Impfzentrum Deutschlands fuer bis zu 7000 Menschen taeglich, Zubereitung, Aufziehen der Impfdosen Comirnaty EL 1491 von Biontech Pfizer

Erwartungsgemäß ist die Bundesregierung auch auch hier keine Hilfe. Auf der Website des Gesundheitsministeriums (BMG) zusammengegencorona.de prangt ein Bild der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine direkt unter der Überschrift „Impfstoffe gegen COVID-19: Comirnaty® von BioNTech/Pfizer“ und weiter unten auf der Seite heißt es: „Wirksamkeit: Comirnaty® bietet unter Einhaltung des von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Abstands von drei bis secht [sic] Wochen zwischen beiden Impfungen eine Wirksamkeit von bis zu 95 Prozent bei geimpften Personen in allen Altersgruppen.“ [48] Wogegen, wird nicht verraten – Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre PR-Agentur [49], denn die Website wird von der seit April 2020 für das BMG tätigen Scholz & Friends Berlin GmbH realisiert, die zu WPP plc gehört, einem der weltgrößten PR- und Marketingkonzerne: „WPP gewann neue Aufträge, indem es Kunden bei der Entwicklung ihrer E‑Commerce- und digitalen Fähigkeiten unterstützte. Es sagte, es habe sich ein ‚marktführendes‘ Netto-Neugeschäft in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar gesichert“.  [50]

Die Aufteilung der Welt

 Ein grobes Verteilungsmuster lässt sich anhand eines weiteren Merkmals erkennen, das jeweils mehrere Chargen umfasst. Nur auf den Ampullenetiketten und Karton-Aufklebern  der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine und von Comirnaty waren prominent sechsstellige Nummern mit vorangestellter Buchstabenkombination PAA aufgedruckt. Ihre Bedeutung ist unklar, man kann daher nur feststellen, dass sie für Pfizer und BioNTech Bedeutung haben und ihre Verteilung – wieder mit gettyimages [18] – lässt ein wenig auf die Verteilung der Präparate schließen.

Gefunden wurde PAA156051 seit Dezember 2020 nur in den USA und nur die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine war insgesamt schon demnach so früh im Umlauf: als PAA156571 in EU-Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien) sowie Kanada, Mexiko, Dubai, Israel, Großbritannien und wiederum in den USA. Im Jahr 2021 folgten unter dieser Nummer Portugal, Ungarn, Kolumbien und Jordanien. PAA165969 war in Paraguay, Brasilien und den USA zu finden; PAA166078 in Thailand; PAA166221 in Costa Rica, Kolumbien, Panama, Israel und Großbritannien – beide letztgenannten Länder wechselten von PAA156571 zu PAA166221.

Bei Comirnaty gab es die ersten Funde erst im Februar 2021 in Italien (PAA165994) und Japan (PAA165994, PAA164811) und insgesamt war dieser „Impfstoff“ in EU-Ländern (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Portugal, Spanien) sowie Südafrika, Peru, Sri Lanka, Südkorea und Australien vertreten, es scheint also ansonsten wenig Überschneidungen zwischen den beiden Unternehmen zu geben, aber auf dem lukrative EU-Markt sind beide zu finden.

In Brasilien kursiert zwar neben der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine (PAA165969) entsprechend der PEI-Liste Comirnaty, jedoch überraschenderweise weder von BioNTech noch von Pfizer, sondern von der Wyeth Industria Farmaceutica Ltda. in Sao Paulo. [51] Die angegebene Adresse führt zu einem Monument aus Stahl und Glas, in dem Wyeth und Upjohn Brasil Importadora E Distribuidora De Medicamentos Ltda. – beide sind Teil von Pfizer – zusammen mit Pfizer Medicamentos Genericos E Participacoes Ltda., Pfizer Biossimilares Participacoes Ltda. und einigen weiteren beschränkt haftenden Gesellschaften residieren. [52]

Andererseits ist in Singapur und in Kanada nach der PEI-Liste die Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine unterwegs, doch plötzlich gab es Comirnaty:

„Singapur wird in Kürze eine Charge von Covid-19-Impfstoffen mit der Bezeichnung Comirnaty erhalten, da die Republik die Lieferungen erhöht, um so viele Menschen wie möglich zu impfen.
In einer Erklärung vom Mittwoch (23. Juni) teilte das Gesundheitsministerium (MOH) mit, dass die Impfstoffe mit den Impfstoffen von Pfizer-BioNTech identisch sind, die derzeit im nationalen Impfprogramm verwendet werden.
Der Impfstoff trägt denselben Forschungsnamen BNT162b2, so das MOH.
Die Impfstoffe von Comirnaty werden nach den gleichen Prozessen und Verfahren hergestellt und erfüllen die gleichen Spezifikationen für das Endprodukt wie die Impfstoffe von Pfizer-BioNTech, so das Ministerium weiter.
Sie werden in ähnlicher Weise in Europa hergestellt und direkt nach Singapur verschifft. Der einzige Unterschied ist das Etikett.
Dies liegt daran, dass der in Singapur verwendete Impfstoff von Pfizer-BioNTech an verschiedenen Standorten in Europa hergestellt und entsprechend der behördlichen Zulassung in den verschiedenen Märkten etikettiert wird, so das MOH.
Daher wird das Ministerium die HealthHub-Einträge von Personen anpassen, die den Impfstoff von Pfizer-BioNTech oder Comirnaty erhalten haben oder erhalten werden.
Der Impfstoff wird in den Datensätzen als Pfizer-BioNTech/Comirnaty gekennzeichnet sein.“ [53]

„Auf Wiedersehen Pfizer, hallo Comirnaty: Die wichtigsten COVID-19-Impfstoffe werden in Kanada umbenannt
Der Impfstoff von Pfizer-BioNTech trägt nun den Namen Comirnaty, der nach Angaben des Unternehmens eine Kombination aus den Begriffen COVID-19, mRNA, Community und Immunität darstellt. […]
Obwohl die Namensänderung genehmigt wurde, werden in Kanada in den nächsten Monaten noch Fläschchen mit der Bezeichnung Pfizier-BioNTech erhältlich sein.“ [54]

Und so  gelangte der „Impfstoff“ mit dem teuren Namen aus unerklärten Gründen im Juni nach Singapur und im September nach Kanada. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist als Hersteller wiederum Pfizer, hier als „Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung“ zur Erleichterung und Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten zuständig – und die WHO verrät genauso wenig wie die PR-Agentur, wogegen der „Impfstoff“ zu 95% wirksam sein soll  [55]:

Dieses heillose Durcheinander verwundert umso mehr, da der Markt der Welt laut Unterlagen, die BioNTech der US-Börse vorlegte, recht ordentlich aufgeteilt wurde: „Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Pfizer sind wir weltweit die designierte behördliche Zulassung. Pfizer besitzt weltweit Marketing- und Vertriebsrechte mit Ausnahme von China, Deutschland und der Türkei. Fosun Pharma besitzt Marketing- und Vertriebsrechte in China.“ [56]

Der dritte Name

 Als wäre das nicht schon verworren genug, gibt es für diesen „Impfstoff“ sogar noch einen weiteren teuren Namen: „Der vorgeschlagene Freiname (pINN) des COVID-19-Impfstoffs, Tozinameran (toe zi na’ mer an), wurde ebenfalls vom Brand Institute und seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft, dem Drug Safety Institute, entwickelt. Der ‚vorgeschlagen‘ Status des Namens weist auf die standardmäßige 4‑monatige Kommentarfrist hin, bevor er zu einem empfohlenen INN (rINN) wird. Das Suffix ‑meran deutet darauf hin, dass es sich um einen mRNA-Impfstoff handelt.“ [6]

Im Oktober wurde die Bezeichnung „tozinameran“ den Vorgaben für die Comirnaty-Auszeichnung von Umkartons und Ampullen der EMA hinzugefügt. [57] Sie findet sich schon länger auf EudraVigilance, der Datenbank der EMA, in der die Impfschadensmeldungen gespeichert sind. Während die drei anderen in der EU im Umlauf befindlichen C19-„Impfstoffe“ unter ihren konkreten Bezeichnungen und Herstellernamen gelistet sind, werden also das bedingt zugelassene Comirnaty und die nicht zugelassene Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine unter diesem Überbegriff zusammengefasst [58]:

Es folgen drei Graphiken, die zwar aufgrund der unterschiedlichen Datengrundlage nicht direkt miteinander vergleichbar sind, aber einen groben visuellen Eindruck geben können.

In Graphik 1 aus EudraVigilance geht es um die Anzahl der einzelnen Schadensfälle seit Beginn der „Impfung“ mit Tozinameran in der EU sowie in Island, Norwegen, Liechtenstein und Großbritannien: es gibt einen stetigen Anstieg der Meldungen von Nebenwirkungen.

Graphik 2 aus World in Data [59] zeigt für den Verlauf der „Impfungen“ mit allen vier in EudraVigilance gelisteten Präparaten in der EU seinen Höhepunkt im Juni, um dann kontinuierlich zu sinken, die Entwicklung ist also gegenläufig zu Graphik 1, denn es gibt trotz sinkender Anzahl der „Impfungen“ eine steigende Anzahl von Schadensmeldungen. Die Niederlande und Deutschland wurden in diese Graphik aufgenommen, um die Relation der verabreichten „Impfdosen“ in diesen Ländern zu zeigen.

Aus Graphik 3 aus EudraVigilance ist die Anzahl der gemeldeten Schadensfälle ersichtlich, die Tabelle führen die Niederlande mit ca. 80.000 an, während Deutschland mit nur gut der Hälfte davon vertreten ist, obwohl hier sehr viel mehr Dosen injiziert wurden als im Nachbarland. Da nicht anzunehmen ist, dass es in den Niederlanden ein Zuviel an Meldungen gibt, zeigt diese Graphik zusammen mit Graphik 2, dass die vergleichsweise wenigen Meldungen hierzulande nicht stimmen können.

Wie sagte noch ein Arzt in Deutschland: „Wenn ich das alles melden sollte, könnte ich die Praxis zumachen. Dafür habe ich keine Zeit.“ [60]

Auch wenn nicht genau klar ist, wie hoch der Anteil von Tozinameran an dieser Katastrophe ist, kann man begründet von einem Löwenanteil angesichts der von der EU “gesicherten Dosen” ausgehen [61]:

Fragen über Fragen

In den USA dürfte die beschriebene rechtliche Unterscheidung zwischen den EUA- und den regulär zugelassenen „Impfstoffen“ bei gleichzeitiger Ausnutzung der elastischen Handhabung in der Praxis der Grund für die beiden verwendeten Namen sein. Vieles hängt dann vom „Impfling“ ab: weiß er das, traut er sich, nachzufragen? Gibt es dort überhaupt Comirnaty, oder wird in dessen Windschatten immer weiter die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine verkauft? Insgesamt funktioniert vieles auf der Ebene der Verkündigung des Präsidenten oder der Empfehlung von Behörden, was auf der ausführenden Ebene als Gesetz betrachtet und entsprechend durchgesetzt wird – und das Prinzip ist nicht auf die USA beschränkt.

Das Durcheinander in der EU fasst  diese Darstellung aus Irland sehr gelungen zusammen [62]:

Es mag daran liegen, dass der Verfasser selber nicht durchschaut, was los ist. Das dürfte aber weder für Pfizer noch für BioNTech gelten, daher die Frage: Was ist der Zweck der Namens-Scharade, was sind die Vorteile für die Konzerne? Bei Pfizer in Puurs wird für den Weltmarkt produziert, mit einem Aufkleber für alle oder wird dazwischen auch das andere Präparat hergestellt, der andere Aufkleber verklebt? Und was kommt aus Deutschland, dem BioNTech-Stammland, wie ist die Verteilung? Offenbar ist hierzulande ein großer Anteil Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine unterwegs, dem ersten Eindruck nach mehr als  Comirnaty, das wiederum laut PEI-Liste in Rwanda, Macau und Albanien vorhanden sein soll. Wer entscheidet, was wohin geliefert wird, und warum? Machen das die Konzerne unter sich aus oder haben staatliche bzw. überstaatliche Kontrollbehörden auch etwas zu kontrollieren?

Offiziellen Besuchern in Puurs werden Comirnaty-etikettierte Versandboxen vorgeführt – oder lässt man sie sich vorführen? Was wissen die EU und ihre Granden von den unterschiedlichen Etikettierungen, dem Umlauf eines nicht zugelassenen Präparats in ihrem Zuständigkeitsbereich? Bei der EMA zumindest dürfte die unterschiedliche Etikettierung bekannt sein, da schon vor der offiziellen Änderung der übergeordnete Name Tozinameran verwendet wurde. Ist das, was Pfizer und BioNTech machen legal, und wenn ja, wer hat ihnen das Recht dazu gegeben, wo ist das dokumentiert? Und wenn es nicht legal ist, warum können sie es dann offenbar unbehelligt tun? Auf der lokalen Ebene, also dort, wo „Impfling“ und „Impfender“ zusammentreffen, ginge es dann um die Frage, ob rechtliche Unterschiede bestehen, wenn nicht das, was injiziert wurde, auch bescheinigt wird, sondern etwas anderes. Das dürfte dann vor allem den „Impfenden“ betreffen, da ihm die Sorgfaltspflicht obliegt. Und was ist, wenn auf dieser Ebene ganz gezielt Etiketten überklebt werden?

Was hier geschieht, ist unübersichtlich, widersprüchlich und vor allem nur bruchstückhaft erkennbar. Das Wort Etikettenschwindel drängt sich auf, trifft das zu oder nicht, vielleicht ein bisschen? „Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute“ [63] wird zu Rate gezogen und bietet für den Begriff eine Auswahl an Synonymen an – wenn endlich die Aufarbeitung stattfindet, wird sich zeigen, welches das passendste ist.

 

– Hervorhebungen in blau von mir –

 

[1] Nein, C19-„Impfungen“ können Infektionen nicht verhindern
https://www.corodok.de/nein-c19-impfungen/
Was soll die C19-„Impfung“ verhindern?
https://www.corodok.de/was-c19-impfung/

[2] Katja Nauck: Impf-Termin steht, aber Impfausweis verloren? Das könnt ihr jetzt tun (familie.de 3.5.2021)
https://archive.md/DKuCf

[3] https://web.archive.org/web/20201212022704/https://www.fda.gov/media/144412/download

[4] FDA Takes Key Action in Fight Against COVID-19 By Issuing Emergency Use Authorization for First COVID-19 Vaccine (FDA news release 11.12.2020)
https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-takes-key-action-fight-against-covid-19-issuing-emergency-use-authorization-first-covid-19

[5] Einführung von COMIRNATY®, dem EU-Markennamen für den COVID-19-Impfstoff von Pfizer & BioNTech, der vom Brand Institute entwickelt wurde (28.12.2020)
https://www.prnewswire.com/news-releases/einfuhrung-von-comirnaty-r-dem-eu-markennamen-fur-den-covid-19-impfstoff-von-pfizer-amp-biontech-der-vom-brand-institute-entwickelt-wurde-862875790.html

[6] https://www.fda.gov/media/150386/download

[7] Zwei Dinge, die Ihnen die Mainstream-Medien über die FDA-Zulassung des Pfizer-Impfstoffs nicht berichtet haben (The Defender 24.8.2021)
https://childrenshealthdefense.org/defender/zwei-dinge-die-ihnen-die-mainstream-medien-ueber-die-fda-zulassung-des-pfizer-impfstoffs-nicht-berichtet-haben/?lang=de

[8] Children’s Health Defense Sues FDA Over Approval of Pfizer Comirnaty Vaccine (7.9.2021)
https://childrenshealthdefense.org/defender/childrens-health-defense-sues-fda-pfizer-comirnaty-covid-vaccine/

[9] https://web.archive.org/web/20210102090605/https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_en.pdf

[10] Amtsblatt der Europäischen Union (24.12.2020)
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:C:2020:447I:FULL&from=EN

[11] https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/EN/newsroom-en/dossiers/namen-covid-19-impfstoffe-ausland-en.html?nn=164146

[12] In Braunschweig haben die Corona-Impfungen begonnen (31.12.2020)
https://regionalheute.de/in-braunschweig-haben-die-corona-impfungen-begonnen-1609429246/
https://archive.md/ksA7h

[13] Impfung ohne Termin – Neuer Weg im Impfzentrum (7.6.2021)
https://www.kreis-unna.de/nachrichten/n/impfung-ohne-termin/
https://archive.md/BAoam

[14] Toni Cebulla: Versprechen auf Impfungen dringend einhalten (25.1.2021)
https://www.svz.de/lokales/rostock/hansestadt-rostock/Kommentar-von-Toni-Cebulla-Versprechen-auf-Impfungen-einhalten-id31040327.html
https://archive.md/3Kfs5

[15] Nie, do Polski szczepionki przeciwko Covid-19 trafiają prosto z fabryki w Belgii (AFP 5.1.2021)
https://sprawdzam.afp.com/nie-do-polski-szczepionki-przeciwko-covid-19-trafiaja-prosto-z-fabryki-w-belgii

[16] Impfen: Ein Akt der Nächstenliebe
https://www.corodok.de/impfen-ein-akt/

[17] https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=e0651c7a-2fe2-459d-a766-0d59e919f058

[18] https://www.gettyimages.de

[19] https://www.axesor.es/Informes-Empresas/9888651/MODERNA_BIOTECH_SPAIN_SL.html

[20] Lonza and Moderna verdoppeln Impfstofffabrikation in Visp (29.4.2021)
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/LONZA-GROUP-AG-2956013/news/Lonza-and-Moderna-verdoppeln-Impfstofffabrikation-in-Visp-33105072/

[21] Kevin Dunleavy: Moderna reveals source of COVID-19 vaccine contamination as Japan finds yet another suspect vial (FIERCE Pharma 1.9.2021)
https://www.fiercepharma.com/pharma/amid-another-report-contaminants-japan-moderna-s-covid-19-vaccine-faces-increased-scrutiny

[22] Rovi to manufacture the active substance of the Moderna vaccine in Granada 26.4.2021)
https://www.investinspain.org/en/news/2021/rovi-moderna-vaccine

[23] https://www.gtai.de/gtai-de/trade/recht/portal-21/belgien/gesellschaftsrecht-87394

[24] Onno Hennis: Die Gründung eines Unternehmens in den Niederlanden
https://www.amsadvocaten.de/blog/gesellschaftsrecht/die-gruendung-eines-unternehmens-in-den-niederlanden/

[25]  Henk Willem Smits: Pfizer avoids taxes via the Netherlands and makes a profit worth billions (Follow the Money 15.5.2021)
https://www.ftm.eu/articles/pfizer-avoids-taxes-via-the-netherlands

[26]  Pfizer using Dutch letterbox company to avoid taxes: Report (NL Times 11.5.2021)
https://nltimes.nl/2021/05/11/pfizer-using-dutch-letterbox-company-avoid-taxes-report

[27] https://www.google.com/search?client=firefox-b‑d&q=Rivium+Westlaan+142+2909+LD%2C+Capelle+Aan+Den+Ijssel

[28] https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=908ecbe7-2f1b-42dd-94bf-f917ec3c5af8

[29] Pfizer Global Supply/COVID-19 Site Feature: Puurs, Belgium
https://annualreview.pfizer.com/site-feature-puurs-belgium

[30] Pfizer and BioNTech to Supply the European Union with 100 Million Additional Doses of COMIRNATY® (29.12.2020)
https://www.pfizer.com/news/press-release/press-release-detail/pfizer-and-biontech-supply-european-union-100-million#:~:text=Pfizer%20and%20BioNTech%20announced%20on,an%20additional%20100%20million%20doses.

[31] Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine (also known as BNT162b2)
https://www.pfizer.com/products/product-detail/pfizer-biontech-covid-19-vaccine

[32] https://www.youtube.com/watch?v=lP_z9CjblXo

[33] https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/pfizer-workers-empty-vaccine-fridge-during-a-visit-to-nachrichtenfoto/1232020364?adppopup=true

[34] https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/prime-minister-of-canada-justin-trudeau-and-prime-nachrichtenfoto/1233466455?adppopup=true
https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/canadas-prime-minister-justin-trudeau-and-his-belgian-nachrichtenfoto/1233467445?adppopup=true
https://www.youtube.com/watch?v=QovH7Kqn8wA

[35] Visit of Thierry Breton, European Commissioner, of Pfizer Manufacturing Belgium, in Puurs-Sint-Amands
https://audiovisual.ec.europa.eu/en/video/I‑202435
https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/this-picture-taken-on-february-22–2021-shows-a-view-of-nachrichtenfoto/1231328543?adppopup=true

[36] https://www.youtube.com/watch?v=i6rugU22G9A
https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/european-commission-president-ursula-von-der-leyen-and-nachrichtenfoto/1232477251?adppopup=true

[37] 23 April 2021 Puurs / Statement by President von der Leyen, Prime Minister of Belgium De Croo, CEO of Pfizer Bourla, and co-founder and Chief Medical Officer of BioNTech Türeci, following the visit to the Pfizer manufacturing plant in Puurs, Belgium
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/STATEMENT_21_1929

[38] “Schnellere Lieferung in alle Welt” Biontech und Pfizer dürfen mehr Impfstoff in Belgien produzieren (1.6.2021)
https://archive.ph/vy5sU

[39] Impfstart im Posener Altenheim
https://www.posener-altenheim.de/aktuelles.html
https://archive.is/M3QoU

[40] Kampf gegen das Corona-Virus – mit Hilfe von Bertelsmann (14.1.2021)
https://www.bertelsmann.de/news-und-media/nachrichten/kampf-gegen-das-corona-virus-mit-hilfe-von-bertelsmann.jsp

[41] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59461/5053061

[42] Hannes Heine: „Der Impfstoff ist eine Diva“: Warum die Ampullen so schleppend verteilt werden – und manchmal im Müll landen (Tagesspiegel 5.1.2021)
https://archive.ph/8Vgh0

[43] Coronavirus: In diesen Ultrakühlschränken lagern die Covid-Impfdosen
https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-in-diesen-ultrakuhlschranken-lagern-die-covid-impfdosen-65840030

[44] Todesfall in Luzerner PflegeheimGeimpfter 91-Jähriger stirbt – Swissmedic gibt Entwarnung (Tagesanzeiger 30.12.2020)
https://www.tagesanzeiger.ch/todesfall-im-kanton-luzern-nach-covid-impfung-673823646284

[45] https://www.swissmedic.ch/dam/swissmedic/de/dokumente/zulassung/swisspar/68225-comirnaty-01-swisspar-20210430.pdf.download.pdf/20210430_SwissPAR%20Comirnaty.pdf

[46] Hildburg Bruns: Impf-Hammer! Berlin bekommt 17.550 Impfdosen weniger als eingeplant (BZ Berlin 19.1.2021)
https://archive.ph/9Kkjn

[47] https://www.alamy.com/search/imageresults.aspx?imgt=0&qt=biontech%20hamburg&pn=1&ps=100&qt_raw=biontech%20hamburg&pl=#BHM=foo%3Dbar%26st%3D0%26pn%3D1%26ps%3D100%26sortby%3D2%26qt%3Dbiontech%2520hamburg%26qt_raw%3Dbiontech%2520hamburg%26qn%3D%26lic%3D3%26edrf%3D0%26mr%3D0%26pr%3D0%26aoa%3D1%26creative%3D%26videos%3D%26nu%3D%26ccc%3D%26bespoke%3D%26apalib%3D%26ag%3D0%26hc%3D0%26et%3D0x000000000000000000000%26vp%3D0%26loc%3D0%26ot%3D0%26imgt%3D0%26dtfr%3D%26dtto%3D%26size%3D0xFF%26blackwhite%3D%26cutout%3D%26archive%3D1%26name%3D%26groupid%3D%26pseudoid%3D%26userid%3D%26id%3D%26a%3D%26xstx%3D0%26cbstore%3D1%26resultview%3DsortbyPopular%26lightbox%3D%26gname%3D%26gtype%3D%26apalic%3D%26tbar%3D1%26pc%3D%26simid%3D%26cap%3D1%26customgeoip%3D%26vd%3D0%26cid%3D%26pe%3D%26so%3D%26lb%3D%26pl%3D%26plno%3D%26fi%3D0%26langcode%3Den%26upl%3D0%26cufr%3D%26cuto%3D%26howler%3D%26cvrem%3D0%26cvtype%3D0%26cvloc%3D0%26cl%3D0%26upfr%3D%26upto%3D%26primcat%3D%26seccat%3D%26cvcategory%3D*%26restriction%3D%26random%3D%26ispremium%3D1%26flip%3D0%26contributorqt%3D%26plgalleryno%3D%26plpublic%3D0%26viewaspublic%3D0%26isplcurate%3D0%26imageurl%3D%26saveQry%3D%26editorial%3D1%26t%3D0%26filters%3D0

[48] https://archive.ph/71vx8
https://www.zusammengegencorona.de/

[49] Corona-PR: hip, teuer, destruktiv
https://www.corodok.de/corona-pr-hip-teuer-destruktiv/
Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre PR-Agentur
https://www.corodok.de/zu-chancen-risiken/

[50] Kate Holton: Digital shift and vaccines help WPP plot path to recovery (Reuters 11.3.2921)
https://www.reuters.com/article/us-wpp-results-idUSKBN2B311T

[51] https://consultas.anvisa.gov.br/#/medicamentos/q/?nomeProduto=comirnaty

[52] https://transparencia.cc/dados/cep/04717904-rua-rua-alexandre-dumas-1860-bairro-chacara-santo-antonio-zona-sul-sao-paulo-sp/

[53] Michelle Ng: Singapore to receive batch of Covid-19 vaccines, called Comirnaty, that are same as Pfizer’s: MOH (Straits Times 23.6.2021)
https://www.straitstimes.com/singapore/singapore-to-receive-new-batch-of-vaccines-called-comirnaty-same-as-pfizer-moh

[54] Goodbye Pfizer, hello Comirnaty: top COVID-19 vaccines renamed in Canada (National Post 16.9.2021)
https://nationalpost.com/pmn/news-pmn/canada-news-pmn/goodbye-pfizer-hello-comirnaty-top-covid-19-vaccines-renamed-in-canada

[55] https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/act-accelerator/20h20_18-jan_comirnaty_20235b_jobaids_vaccine-explainer.pdf?sfvrsn=66d512c6_3&download=true

[56] https://investors.biontech.de/node/9571/html

[57] https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_en.pdf

[58] https://dap.ema.europa.eu/analyticsSOAP/saw.dll?PortalPages&PortalPath=%2Fshared%2FPHV%20DAP%2F_portal%2FDAP&Action=Navigate&P0=1&P1=eq&P2=%22Line%20Listing%20Objects%22.%22Substance%20High%20Level%20Code%22&P3=1+42325700

[59] https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020–03-01..latest&facet=none&pickerSort=asc&pickerMetric=location&Metric=Vaccine+doses&Interval=7‑day+rolling+average&Relative+to+Population=false&Align+outbreaks=false&country=DEU~NLD~European+Union

[60] Philippe Debionne: Nach Impfung erkrankt: Berliner Opernsängerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Arzt (Berliner Zeitung 17.9.2021)
https://www.berliner-zeitung.de/news/nach-impfung-erkrankt-berliner-opernsaengerin-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-arzt-li.183431

[61] Sichere Corona-Impfstoffe für die Menschen in Europa
https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans_de

[62] https://www.hse.ie/eng/health/immunisation/hcpinfo/covid19vaccineinfo4hps/pres5.pdf

[63] https://www.dwds.de/wb/Etikettenschwindel

 

– Stichworte: Allgemein, Biontech, Impfung, Pfizer

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