„Ein ganzer Güterzug mit Panzern und Militärfahrzeugen fuhr heute Vormittag an unserem Haus vorbei“.

Das schreibt uns eine Leserin. Unten folgt ihre Mail. Der Vorgang erinnert an den Offenen Brief des tschechischen Oberstleutnants Marek Obrtel vom 31.3.2015, den wir 2015 veröffentlicht haben. Siehe hier (nachdenkseiten.de). Dieser Brief ist wie auch die Mail unserer Leserin ausgesprochen aktuell. Deshalb geben wir Ihnen beides zur Kenntnis. Wir verbinden das mit der Bitte, ähnliche Beobachtungen an uns weiterzugeben, am besten mit Fotos an leserbriefe@nachdenkseiten.de. Albrecht Müller.

Liebes NachDenkSeiten-Team,

da Ihr Euch dankenswerterweise der Friedenspolitik verschrieben habt und Euch gegen die aktuelle Hetze und Säbelrasselei positioniert, habt Ihr die Lage sicher besser im Blick als ich. Sind Euch aktuelle Truppenverlegungen der Amerikaner bekannt? Ich bin heute erschrocken, als ich etwas sehen musste, das ich seit dem Kalten Krieg nicht mehr gesehen habe: Ein ganzer Güterzug mit Panzern und Militärfahrzeugen fuhr heute Vormittag an unserem Haus vorbei (Bahnlinie Wiesbaden – Frankfurt). Nachdem hier gestern Abend bereits das Sirenensignal für Katastrophenfälle (nicht das für Brände, das wir als Anwohner einer Papierfabrik ständig hören) getestet wurde, entwickelt man allmählich ein ungutes Gefühl. Und wie um das zu unterstreichen, folgte am Mittag ein weiterer Zug mit Panzern: dieses Mal in gelblich-beiger Wüstentarnfarbe mit dem “lustigen” Namen Big Mamba auf den Kanonenrohren.

Wird dieses Gerät nach Osten verlegt, um die Drohkulisse im Ukrainekonflikt zu erhöhen?

So oder so ist es eine Schande, dass wir eine solche Eskalation noch einmal erleben müssen und unsere Regierung sich daran eifrig beteiligt.

Mit pazifistischen Grüßen und herzlichem Dank für Eure wichtige Arbeit!
Daniela K.

Titelbild: 7713 Photography / Shutterstock

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