Die Widerstandshemmung

Angst vor den angeblich tödlichen Gefahren eines Virus. Angst vor den drohenden Strafen bei Nicht-Befolgung von strengen Hygiene-Regeln. Angst, ausgegrenzt zu werden. Angst vor Existenzverlust … Was wären wir alle ohne unsere Ängste? Die Antwort ist: viel freier. Der furchtlose Mensch wäre nicht so leicht in Unterdrückungs- und Wahnsysteme integrierbar. Er würde auf seinem Recht bestehen, Entscheidungen aufgrund seines Gewissens und eigener Überlegungen zu treffen, anstatt dem Druck von Autoritäten nachzugeben und sich deren Narrative nach vollzogener Unterwerfung schönzureden. Konformistische Menschen tun immer so, als hätten sie Vernunft und Realitätssinn für sich gepachtet. In Wahrheit ist ihr Verhalten das Ergebnis eines gescheiterten Reifungsprozesses. Anstatt ― wie Sigmund Freud es geraten hat ― durch Ausgleich von Überich und Es zu einer gesunden Ich-Stärke zu gelangen, lässt der Konforme es zu, dass das Überich seine ganze Persönlichkeit ausfüllt. Dieser kollektive Prozess ist gefährlich, da die Unfähigkeit, Widerstand zu leisten über Generationen zur Gewohnheit und somit vermeintliche Normalität werden kann.

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