Die stillen Helden

Es gibt auch in dieser Zeit des Endspiels eine beträchtliche Anzahl Menschen, die eher stille Mitleser und Beobachter sind und die das Zeitgeschehen nicht aktiv mitzugestalten versuchen. Wir werden sie vielleicht nie auf Demonstrationen sehen, vielleicht leisten sie keinen lauten Widerstand, vernetzen sich nicht, schreiben keine Bücher, werden nicht zu Journalisten und bedienen sich keiner „sozialen Medien“, um ihre Position kundzutun. Sie bleiben eher unauffällig im Hintergrund. An diese Menschen wird immer wieder seitens der „sichtbar Aktiven“ vorwurfsvoll appelliert, dies oder jenes zu tun, statt nur passiv zu konsumieren. Dies suggeriert, dass hauptsächlich äußere Handlungen Veränderungen bewirkten. Diese Einschätzung beruht jedoch auf der gewohnheitsmäßigen Abspaltung anderer wesentlicher Dimensionen unseres Seins. Es ist Zeit, die Existenz eines morphischen Feldes anzuerkennen, das uns alle beeinflusst und das wir mit unsere Denken und Fühlen selbst beeinflussen können. Wenn dies geschieht, wird unser Handeln in einen metaphysischen Kontext eingebettet. Entfliehen wir der trügerischen Enge der Matrix und erschließen wir uns die ganze Weite unseres Seins.

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