Die große Enthemmung

Maß und Mitte gehören der Vergangenheit an. Der von Politik und gesellschaftlichen Organisationen in Endlosschleife geforderte Respekt voreinander hat sich in Nichts aufgelöst. Bestenfalls hört man von ihm noch in Form sinnentleerter Parolen in den Fußballstadien. Bunt habe die Gesellschaft zu sein, tolerant und empathisch, so kreischt dem Bürger der Zeitgeist nimmermüde entgegen. Die politische Mischung aus grün, schwarz, rot bis dunkelrot und inzwischen auch gelb färbt sich dabei bedenklich zu einer unappetitlichen Suppe. Bevormundungsversuche und Erziehungsmaßnahmen, so weit das Auge reicht. Gesundheit, Sprache, Energie, Klima, Gender, Ernährung und ähnliches sind die strapazierten Themen. In diesem Beitrag geht es vor allem um die mit jedem Tag tiefer werdende Spaltung unserer Gesellschaft. Es geht um die zunehmende Ausgrenzung und Verhetzung von Menschen. Man schreit nach Solidarität und hat doch nicht ansatzweise etwas von ihr begriffen. Im Verbund mit einer enthemmten Journaille und zügellosen Funktionären von Standes- und Wirtschaftsverbänden, nicht zuletzt auch dem so genannten Deutschen Ethikrat, scheint die Politik ihr derzeit wichtigstes Projekt darin zu sehen, ohne Unterlass zu diffamieren, bloßzustellen und zu unterdrücken. Der Gesunde wird verhöhnt. Wer von seinen Grundrechten — wozu sind diese sonst da? — Gebrauch macht, wird gemaßregelt und soll kuschen. Als Gipfel der Demütigung darf man dann diese Berufspolitiker noch alimentieren.

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